Akne Therapien
Für die Behandlung der Akne sind verschiedene Methoden und Therapien denkbar. Ein Hautarzt sollte den Patienten bei seiner Therapie beraten und gemeinsam ein Konzept ausarbeiten.
Die Mitesser, Papeln und Pusteln sollten auf keinen Fall selbst entfernt werden, sondern monatlich von einem Kosmetiker versorgt werden. Dabei wird die Haut gereinigt, desinfiziert und die Komedonen manuell entfernt, bevor sie sich entzünden können.
Bei der medikamentösen Therapie werden sowohl Tabletten als auch bestimmte Salben verschrieben, die die Talgproduktion einschränken, die Bakterien bekämpfen und den Verhornungsvorgang normalisieren sollen.
Akne entsteht nicht auf Grund mangelnder Körperhygiene. Ganz im Gegenteil, zu vieles Waschen kann die Entstehung von Akne sogar fördern. Deshalb sollten sich Patienten nicht mehr als zwei Mal pro Tag waschen. Dafür sollte ein pH- hautneutrales Hautreinigungsmittel (pH-Wert 5,5) verwendet werden.
Darüberhinaus können Peelings, die mit Fruchtsäure versetzt sind, das Hautbild verfeinern und die Haut glätten.
Des Weiteren kann mit Hilfe von ultraviolettem Licht die Akne behandelt werden. Allerdings ist diese Form der Therapie umstritten, da es trotz einer antibakteriellen Wirkung unter Umständen auch zu einer vermehrten Bildung von Komedonen kommen kann.
Zur Narbenbehandlung gibt es die Möglichkeit der Dermabrasion oder Microdermabrasion. Dabei werden mit Hilfe eines Schleifinstrumentes oder eines Sandstrahlgeräts die oberen Hautschichten, die das Narbengewebe beinhalten, abgetragen.
Des Weiteren kann mit Hilfe von Lasertherapie die Narben entfernt werden.
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