Allergie Studien

Allergie Therapien

Spezifische Immuntherapie (SIT):

Wird auch als Hyposensibilisierung oder Desensibilisierung bezeichnet und ist die einzige Therapie, die die Ursachen der Allergie beheben kann. Dabei wird dem Patienten eine kleine Dosis des Allergens, gegen das er sensibiliert ist, unter die Haut gespritzt oder als Tropfen verabreicht. Langfristig wird die Dosis des Allergens erhöht, so dass sich der Körper nach und nach an das Allergen gewöhnen kann und eine weniger starke Immunreaktion ausgelöst wird. Die Therapie dauert 3-5 Jahre. In der ersten Zeit wird die Dosis einmal pro Woche gegeben, später dann in Abständen von 1-2 Monaten. Bei vielen Patienten wird eine deutliche Besserung der Symptome in einigen Fällen sogar eine vollständige Beschwerdefreiheit festgestellt.

Symptomatische Therapie:

Im akuten allergischen Anfall konzentriert sich die Therapie auf die Linderung der Symptome der Allergie mit Hilfe von Antiallergika. Diese werden vor allem lokal an den betroffenen Körperstellen eingesetzt, in Form von Nasensprays, Augentropfen oder Salben. Zu den Wirkstoffen zählen Antihistaminika, Mastzellstabilisatoren und Kortison.

Entspannungstherapie:

Die Symptome einer Allergie werden oft unter psychischen Belastungen und Stress verstärkt, darum kann es helfen eine Entspannungstechnik wie z.B. autogenes Training, progressive Muskelentspannung oder Meditation zu erlernen. In einigen Fällen kann auch eine Psychotherapie den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.

UV-Therapie:

Kann bei Neurodermitis und Schuppenflechte positiv auf die Haut wirken, da durch UV-Licht der Juckreiz gemildert, das Immunsystem stimuliert und die Entzündungsprozesse gehemmt werden. Dabei muss die Dauer und Intensität der Bestrahlung genau auf den Hauttyp abgestimmt werden damit keine Schäden der Haut durch Überdosierung auftreten.

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