Arteriosklerose Studien

Arteriosklerose Therapien

Ausschaltung von Risikofaktoren:

Eine Veränderung des Lebensstils und die Vermeidung der Arteriosklerose begünstigenden Faktoren sind sowohl in der Therapie als auch in der Vorbeugung grundlegend.

Wichtig ist, die Ernährung so umzustellen, dass die hohen Cholesterin- und Blutfettwerte gesenkt werden. Hilfreich dafür ist eine ausgewogene fettarme, ballaststoffreiche Ernährung, in der Vollkornprodukte, Gemüse, Obst und Fisch überwiegen. Darüber hinaus sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie z.B. die Omega-3- Fettsäure für die Cholesterinsenkung sehr förderlich.

Vitamin E und Vitamin C sind Antioxidantien (Radikalfänger). Sie verringern den oxidativen Stress. Die schädliche Oxidation von LDL im Blut wird verhindert.

Nicht nur eine gesunde Ernährung, sondern auch ausreichend Bewegung und eine damit verbundene Gewichtsreduktion können das Fortschreiten der Arteriosklerose verhindern.

Da Rauchen der Hauptrisikofaktor für die Arterienverkalkung ist, sollte darauf unbedingt verzichtet werden.

Darüber hinaus sollte ein Bluthochdruck behandelt und Werte unter 140/ 90 mmHg und bei Diabetikern unter 120/ 80 mmHg angestrebt werden.

Diabetiker sollten darauf achten, dass ihr Blutzucker gut eingestellt ist.

medikamentös:

Ein Medikament zur Auflösung schon vorhandener arteriosklerotischer Plaques gibt es leider nicht. Allerdings können die Risikofaktoren medikamentös behandelt werden.

chirurgisch:

Chirurgische Maßnahmen werden ergriffen, wenn die Arteriosklerose schon sehr weit fortgeschritten ist und starke Beschwerden wie z. B. Angina pectoris hervorruft.

Je nach Schweregrad sind verschiedene Methoden indiziert.

  • Ballonerweiterung (perkutane transluminale Angioplastie): hierbei wird ein kleiner Ballonkatheter über die Blutbahn bis zur Gefäßengstelle vorgeschoben und aufgeblasen. Auf diese Weise wird das Gefäß erweitert und das Blut kann wieder ungehindert hindurchfließen. Das Problem bei der Ballonerweiterung ist, dass sich das Gefäß nach relativ kurzer Zeit oft wieder verschließt.
  • Stent: hier wird ein kleines Drahtnetz als Gefäßprothese in das Gefäß eingesetzt und die Engstelle dadurch offen gehalten.
  • Bypass: bei dieser Operation wird das Blut um die Engstelle herum geleitet. Ein körpereigenes Gefäß oder eine Gefäßprothese wird an der einen Seite mit der Arterie vor der Engstelle und mit der anderen Seite mit der Arterie nach der Engstelle verbunden. Auf diese Weise wird die Stenose umgangen und das dahinter liegende Gewebe kann wieder ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden.

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