Brustkrebs Medikamente
- Antihormonelle Therapie:
- Antikörper-Therapie:
- Palliative Therapie:
Da Brustkrebs in den meisten Fällen ein hormonabhängiger Tumor ist, kann man ihn durch eine antihormonelle Therapie beeinflussen. Je nach Alter der Patientin wird ein Medikament gewählt, das die Hormone Östrogen und Progesteron oder deren Produktion hemmt oder deren Andockstellen (Rezeptor) am Tumor blockiert, so dass die Hormone ihre proliferative Wirkung auf den Tumor nicht mehr ausüben können.
Etwa 25% aller Mammakarzinome weisen auf der Oberfläche ihrer Zellen eine hohe Anzahl von sog. HER2/neu-Rezeptoren auf. Diese Bindungsstellen für andere Substanzen sind nachweislich für einen aggressiven Krankheitsverlauf mit ungünstigen Heilungschancen mit verantwortlich. Der Wirkstoff Trastuzumab ist ein Antikörper gegen diese Rezeptoren, der laut Studien das Risiko eines Rückfalls um 50% mindert.
Ist der Tumor bereits so weit fortgeschritten, dass er nicht mehr zurückgedrängt werden kann, konzentriert sich die Behandlung auf die Eindämmung von Schmerzen und einen möglichst langen Erhalt der Lebensqualität. Zur palliativen Therapie gehört daher neben der Schmerztherapie auch eine psychosoziale Betreuung. Die Schmerztherapie erfolgt nach einem Stufenschema der Welt-Gesundheits-Organisation (WHO).
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