COPD Studien

COPD Therapien

Für die COPD stehen verschiedene Therapiemöglichkeiten zur Verfügung, die die Lungenfunktion verbessern und die Atemmuskulatur kräftigen sollen:

  • Atemhilfen

Hierunter fallen sowohl die Sauerstoff-Langzeittherapie als auch die Beatmung mittels Atemhilfen.

Die langfristige Zufuhr von Sauerstoff wird angewendet, wenn ein dauerhafter niedriger Sauerstoffpartialdruck vorliegt. Der Sauerstoff wird durch eine Nasenbrille zugeführt und ermöglicht so eine Steigerung des Sauerstoffpartialdrucks im Blut. Nachgewiesen ist so eine Verdoppelung der Lebenserwartung.

Sollte der CO2- Wert im Blut dauerhaft erhöht sein, so ist Hilfe mit einem Beatmungsgerät möglich. Diese Geräte können auch zu Hause zum Einsatz kommen.

  • Lungenvolumenreduktion

Die chirurgische Lungenvolumenreduktion ist ein neuartiges Behandlungskonzept für Patienten mit einer stark ausgeprägten COPD, die trotz optimaler medikamentöse und physikalischer Therapie schon bei geringer körperlicher Anstrengung an Atemnot leiden und funktionell erheblich eingeschränkt sind. Bei der LVR werden in den am stärksten zerstörten Lungenabschnitten Resektionen durchgeführt, damit die noch unversehrten Lungenabschnitte besser belüftet werden.

  • Lungentransplantation

Eine letzte Möglichkeit der Therapie stellt die Transplantation dar. Es ist möglich, auch nur einen Lungenflügel zu transplantieren.


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