Darmkrebs Studien

Darmkrebs Medikamente

Zytostatika


  • 5-Fluorouracil/ Folinsäure
  • 5- Fluorouracil wird am häufigsten bei Darmkrebs eingesetzt. Es blockiert die Herstellung der Bausteine neuer Erbsubstanz, die bei der Zellteilung und somit zum Wachstum benötigt werden. Um dessen Wirkung zu verstärken, gibt man es in Kombination mit Folinsäure. Zu den wichtigsten Nebenwirkungen gehören Durchfälle, Entzündungen der Mundschleimhaut, Übelkeit und Erbrechen, Haarausfall und Blutarmut.

  • Oxaliplatin
  • Oxaliplatin wird zur Kombinationsbehandlung mit 5-Fluorouracil/Folinsäure eingesetzt. Ist besonders bei Vorliegen von Lebermetastasen empfehlenswert. Als Nebenwirkung kann es zu einer Nervenschädigung kommen, die sich durch Missempfindungen wie z.B. Ameisenlaufen insbesondere an den Fingern äußert.

  • Irinotecan
  • Irinotecan kann zusammen mit 5-Fluorouracil/Folinsäure gegeben oder als Einzeltherapie angewandt werden, falls eine Behandlung mit 5-Fluorouracil/Folinsäure nicht erfolgreich ist. Findet oft bei Patienten mit fortgeschrittener Erkrankung klinische Anwendung. Unerwünschte Wirkung kann ein starker Durchfall sein.

  • Capecitabin
  • Dies ist ein so genanntes Produg von 5-Fluorouracil, d.h. es wird im Körper zu 5-Fluorouracil umgewandelt. Dies geschieht vor allem im Tumorgewebe, so dass Capecitabin gezielt den Tumor schädigt. Wird von den Patienten geschätzt, da es im Gegensatz zu den anderen Präparaten in Tablettenform eingenommen werden kann. Ist im Allgemeinen besser verträglich als die 5-Fluorouracil/Folinsäure Standardtherapie.

  • Uracil/Ftorafur oder Tegafur
  • Ist genauso wie Capecitabin ein Produg von 5-Fluorouracil. Kann auch als Kapsel eingenommen werden. Ist im Allgemeinen besser verträglich als die 5-Fluorouracil/Folinsäure Standardtherapie.

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