Interstitielle Zystitis Studien

Interstitielle Zystitis Medikamente

Medikamentöse Therapie per Os

  • Pentosanpolysulfat(PPS): Pentosanpolysulfat ist weltweit das einzige orale Medikament, das speziell für die IC zugelassen ist. Es soll die Durchlässigkeit der Blasenschleimhaut vermindern und somit vor einer chronischen Entzündung schützen. Ebenfalls soll es helfen die Blasenschleimhaut zu reparieren.
  • Antihistaminika (H1-Blocker): helfen vor allem Patienten mit Allergien.
  • Trizyklische Antidepressiva: trizyklische Antidepressiva haben sich zur Linderung von Schmerzen und zur Verminderung der Miktionshäufigkeit bewehrt. Sie werden nicht zur Behandlung von Depressionen sondern speziell zur Schmerzlinderung eingesetzt.
  • NSAR: Nichtsteroidale Analgetika werden zur Schmerztherapie eingesetzt. Bei starker Schmerzsymptomatik werden sie auch in Verbindung mit Morphinderivaten verordnet.
  • Immunsuppressiva: Ciclosporin, ein Immunsuppressivum, zeigt gute Wirksamkeit. Allerdings sind die Nebenwirkungen nicht unproblematisch.
  • Antibiotika: Bei positiver Urinkultur, d.h. wenn Bakterien im Urin nachgewiesen werden können, können Antibiotika eingesetzt werden. Bei negativen Urinkulturen ist die Anwendung jedoch nur gering wirksam.

Weitere Medikamente, bei denen die Wirksamkeit jedoch umstritten ist, sind: L-Arginin, Anticholinergika, orales Prostaglandin, Leukotrien-Antagonisten, Prednisolon, Calcium-Antagonisten, PDE-1-Hemmer und H2-Antihistaminika.

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