Leberkrebs Studien

Leberkrebs Medikamente

Die medikamentöse Therapie steht bei der Behandlung des Leberzellkarzinoms nur selten im Vordergrund. Trotzdem kann sie bei der Behandlung von Tumoren, die sich nicht mehr durch eine Operation entfernen lassen, eine wichtige Rolle spielen. Nicht zuletzt ruhen große Hoffnungen auf die Entwicklung neuer Wirkstoffe.

  • Die Tyrosinkinasehemmer

Diese Art von Medikament zielt auf bestimmte Wachstumsfaktor-Rezeptoren auf der Oberfläche der Zellen ab. Das Wachstum eines Tumors kann dadurch gefördert werden, dass die Zellen der Geschwulst außerordentlich viele dieser Rezeptoren ausbilden und dann auf physiologisch im Blut vorkommende Wachstumsbotenstoffe übermäßig reagieren. Die sog. Tyrosinkinase ist einer dieser Rezeptoren. Wird sie gehemmt, so verlangsamt sich auch das Tumorwachstum.

  • Angiogenese-Hemmer

Diese Wirkstoff-Gruppe richtet sich auf die Blutversorgung des Tumors. Damit die Geschwulst immer weiter wachsen kann, muss sie Botenstoffe ausschütten, die dafür sorgen, dass sich neue kleine Blutgefäße bilden. Einer dieser Botenstoffe ist das sog. VEGF. Genau bei diesem Stoff setzt die hemmende Wirkung der Angiogenese-Hemmer (z.B. Bevacizumab) an.


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