Reizmagen Syndrom Studien

Reizmagen Therapien

Eine Therapie zur Behebung der Ursachen der beiden Erkrankungen gibt es bisher nicht, weil diese noch nicht vollständig geklärt sind. Darum zielt die Behandlung vor allem auf eine Linderung der Beschwerden und eine Vermeidung der Auslöser, v.a. Nahrungsmittel und Stress, ab. Dabei unterscheiden sich die Behandlungsmöglichkeiten für beide Syndrome grundsätzlich kaum.

An erster Stelle ist es für die Betroffenen wichtig, für sich selbst die auslösenden Nahrungsmittel herauszufinden und nach Möglichkeit nicht mehr zu sich zu nehmen. Dies verschafft den meisten Patienten schon eine deutliche Besserung der Symptomatik. Bei vielen Erkrankten hilft es auch schon, die Nahrungsaufnahme auf mehrere kleine, regelmäßige Portionen zu verteilen. Als verbessernd wird von vielen Patienten zusätzlich eine regelmäßige Ausdauersportart angesehen.

Auch ist es für die Patienten wichtig, Stress und emotionale Aufregung weitestgehend zu verhindern bzw. einen besseren Umgang damit zu erlernen. Darum ist ein weiterer wichtiger Ansatzpunkt eine psychologische Betreuung oder das Erlernen von Stressbewältigungs- und Entspannungsmaßnahmen, wie z.B. autogenes Training, Yoga oder Atemtherapie.

Diese Maßnahmen zur Änderung der Lebensweise führen auf lange Sicht zum Ziel einer weitgehenden Beschwerdefreiheit und sind für eine erfolgreiche Therapie unbedingt notwendig. Die momentan erhältlichen Medikamente können lediglich im akuten Fall zur Linderung der Beschwerden beitragen und sollten nur kurzfristig und in Absprache mit dem behandelnden Arzt eingenommen werden. Diese sind hauptsächlich gegen ein bestimmtes Symptom wirksam und werden daher orientiert an den jeweiligen Hauptbeschwerden des Patienten verordnet. Neue Medikamente sind Gegenstand der Forschung.


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